Uber erobert die Robotikbranche

Uber ist in letzter Zeit in aller Munde. Sie hat so viele Gegner wie Fans, und diese Konfrontation ist manchmal sehr, sehr dramatisch. Doch das Interessanteste bleibt hinter den Kulissen – die ehrgeizigen Pläne des Unternehmens, zum Beispiel den Bereich Robotik zu übernehmen. Popular Science hat herausgefunden, warum Uber nicht in die Wissenschaft aufgenommen werden sollte und was dies für die Entwicklung der Technologie mit sich bringt.

Im vergangenen Frühjahr haben zwei Ingenieure einen erstaunlichen Roboter entwickelt: den 200 Pfund schweren Schimpansen. Jetzt wird dieses Wundergerät an der DARPA Robotics Challenge teilnehmen, einem der berühmtesten vom Pentagon finanzierten Roboterwettbewerbe. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen Roboter für die Katastrophenhilfe zu entwickeln. Der Chimpanzee Giant Robot ist ein Projekt der Carnegie Mellon University und einer der Top-Anwärter auf den 2 Millionen US-Dollar Hauptpreis.

Popular Science

Wer aber nicht weiß, welche Maschinen an der Carnegie Mellon University entwickelt werden, dem fällt die rasante wissenschaftliche Aktivität der Robotik-Abteilung vielleicht gar nicht auf. Das Labor ist mitten im Arbeitstag leer. Überraschenderweise nimmt diese Fakultät auch an einem der größten Programme zur Entwicklung der Robotik in den USA teil. Und jetzt sehen die Büros aus wie die Räumlichkeiten eines Museums, das wegen Umbau geschlossen wurde. Auf alle Fragen, was mit einer der vielversprechendsten Abteilungen der Universität passiert ist, lautet die Antwort eins – Uber.

Das in San Francisco ansässige Unternehmen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was hier Erfolg bedeutet. Uber erhielt kürzlich eine weitere Investition in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar. Der Fokus des Unternehmens liegt nun auf dem Bau eines selbstfahrenden Autos. Uber will sich nicht mehr auf Taxis verlassen. Zudem verspricht der Einsatz von Robotern wirtschaftlicher zu werden und damit einen harten Wettbewerb auf dem Markt zu schaffen.

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Im Februar kündigte Uber eine Partnerschaft mit der Carnegie Mellon University an, um ein Auto mit künstlicher Intelligenz zu bauen. Was das Unternehmen nicht bekannt gab, ist, dass es auch damit begonnen hat, Mitarbeiter der Bildungseinrichtung abzuwerben. Allein in den letzten Jahren sind 50 der 150 Universitätsmitarbeiter zu Uber gekommen. Carnegie Mellon ist seit langem führend in der Erforschung der Robotik. Hier arbeiteten diejenigen, die die ersten Autos mit künstlicher Intelligenz entwickelten. Aber Uber ist nicht der einzige, der diesen Leckerbissen begehrt. 2007 wurden Universitätsmitarbeiter von Google abgeworben.

Pittsburg Post Gazette

Megakonzerne wie Amazon und Apple haben jedoch ihre eigenen Markteroberungsstrategien. Sie investieren viel Geld in Labore und kleine Teams und forschen dann unter dem Stichwort „streng geheim“. Denjenigen, die sich für eine solche Kooperation angemeldet haben, wird es künftig untersagt, ihre Robotik-Projekte separat zu diskutieren und zu veröffentlichen. Auch Google ging nicht weit – 2013 stellte das Unternehmen 8 ambitionierte Unternehmen auf einmal ein, und Vertreter dieser Startups stellten abrupt jegliche Kommunikation mit der Presse ein. Einer davon war das japanische Projekt SCHAFT – der humanoide Roboter S-One. Er nahm sogar an der DAPRA Robotics Challenge teil. Doch sobald Google bei dem Unternehmen ankam, verschwanden sowohl der Roboter als auch das Startup von den Titelseiten der Zeitungen.

US-Verteidigungsministerium

Rich Mahoney, Director of Robotics bei SRI International und President der Silicon Valley Robotics Industry, sagt, dass auf diese Weise alle Innovationen automatisch in die Hände privater Unternehmen gelangen. „Es gibt Hunderte, buchstäblich Hunderte von Ingenieuren im Silicon Valley, die unglaublich talentiert sind und nicht einmal Zugang zu dem haben, was in der Robotikbranche vor sich geht.“

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Das Investitionsvolumen in solche Startups und der allgemein aufgeblähte Markt erinnern an die Situation bei Microsoft – erinnern Sie sich, wie das Unternehmen nach und nach kleine Firmen absorbiert hat? Was sich geändert hat, ist die Strategie, den Markt zu erobern und zu erweitern. Ging früher nur die Frage nach der Position des Unternehmens am Markt, so richtet sich die Aufmerksamkeit heute vor allem auf das Entwicklungsteam. Daher locken Konzerne wie Google und Uber zunächst Dutzende Mitarbeiter an und übernehmen erst dann Startups. Inzwischen wartet die ganze Welt auf den Auftritt von Steve Jobs oder Bill Gates aus der Welt der Robotik. Aber wenn man sich anschaut, wie riesige Unternehmen mit unfertigen Talenten umgehen, stellt sich die Frage: Sollen wir dieses Genie überhaupt erwarten?

Thanhnien-Nachrichten

Es gibt einen anderen Standpunkt zu diesem Thema. Viele Roboterentwickler sind mit der Marktsituation sehr zufrieden. Unter ihnen ist Vijay Kumar, ein Robotik-Ingenieur an der University of Pennsylvania. Er bestreitet nicht den Abfluss von Personal aus Bildungseinrichtungen, glaubt jedoch, dass dies ein natürliches Phänomen ist und der Vektor richtig gewählt wird. Betrachtet man das Volumen und die Höhe der Investitionen, kann Kumar nur jubeln. Im Allgemeinen erhält der Bereich Robotik und Wissenschaft nun maximale Aufmerksamkeit und Gelder.

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